Intel stellt RealSense-Kamera für Smartphones vor – nachträgliche Fokussierung und 3D-Scans möglich

RealSense ermöglicht das nachträgliche Fokussieren und 3D-Scans

Die RealSense Technik von Intel ist einigen vielleicht schon von Notebooks oder Tablets bekannt. Nun gab Intel auf dem Intel Developer Forum 2015 in Shenzhen (China) bekannt, diese Technik demnächst auch in Smartphones zu integrieren. Das RealSense Modul sei nicht nur kleiner, sondern habe zudem eine höhere Reichweite und entwickelt weniger Wärme, so Brian Krzanich (CEO, Intel).

Intel RealSense

Drei Kameras des RealSense in einem Tablet verbaut – Bild: Intel

Die RealSense Technik von Intel ähnelt im Grunde dem Projekt Tango von Google oder der Kinect Technik von Microsoft und nimmt mit Hilfe von drei Kameras die Tiefeninformationen eines Bildes auf. Diese Information erlaubt es beispielsweise den Fokuspunkt nachträglich zu ändern wie man es von der Lichtfeldkamera Lytro kennt, oder Objekte zu vermessen. Aber auch 3D-Scans von Objekten sind mit der Technik möglich. Eine Gestensteuerung ist selbstverständlich auch möglich, aber ob die nun unbedingt in einem Smartphone gebraucht wird ist fraglich.

Noch in diesem Jahr sollen die RealSense Module an die Hardware Hersteller ausgeliefert werden. Bis die ersten Geräte mit dieser Technik erscheinen dürfte allerdings noch etwas dauern.

Wie die nachträgliche Fokussierung funktioniert seht ihr hier. Auf dem YouTube Kanal von Intel RealSense findet ihr noch weitere interessante Videos zu der Technik.

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