Prisma: Beliebte Foto-Kunstwerk App nun auch für Android erhältlich

Künstliche neuronale Netzwerke berechnen eure Bilder

Nicht nur Pokemon GO hat in den letzten Wochen in den Medien und vor allem in den sozialen Netzen für ordentlich Furore gesorgt, sondern auch Prisma. Prisma ist eine App im Instagram Stil die eure Fotos in kleine Kunstwerke verwandelt und bisher nur für iOS erhältlich war, nun aber auch den Sprung auf Android geschafft hat. Ihr denkt jetzt sicher „Moment, noch eine weitere App die einfach ein paar Filter über meine Fotos legt?“ – ganz so simpel werkelt Prisma allerdings nicht.

Hier ein Bild meines Mopeds in ein "Kunstwerk" verwandelt

Hier ein Bild meines Mopeds in ein „Kunstwerk“ verwandelt

Künstliche neuronale Netzwerke berechnen eure Bilder

Die „Verschönerung“ der Bilder findet im Gegensatz zu Instagram und co. nicht auf dem Smartphone statt, sondern in künstlichen, neuronalen Netzwerken und bestimmten Algorithmen in irgendeiner Cloud des russischen Herstellers. Das hat zum Vorteil dass die App sehr schlank daherkommt. Der Nachteil ist aber dass die Server gerade sehr unter dem Ansturm leiden und oft den Dienst verweigern, so dass ihr ein wenig Geduld aufbringen müsst.

Startet ihr die App habt ihr zunächst die Möglichkeit ein Bild aus eurer Galerie auszuwählen oder eins aufzunehmen. Habt dies getan, könnt ihr das quadratisch zugeschnittene Bild mit Filtern im beispielsweise Van Gogh oder Munch Stil aufbereiten lassen. Zur Auswahl stehen unzählige Filter. Im Anschluss daran könnt ihr das Kunstwerk speichern oder direkt in andere Netze teilen.

Wie bei vielen kostenlosen Apps – denn sonst würden sie Geld kosten – verbergeben sich aber auch bei Prisma ein paar Passagen in den AGBs, die auf die Weiterverwendung der Bilder und Nutzerdaten hinweisen.

Prisma
Entwickler: Prisma Labs, inc.
Preis: Kostenlos

Alternativen zu Prisma

Die Idee hinter Prisma ist nicht unbedingt neu. Dreamscope, Ostagram oder der deutsche Anbieter DeepArt bieten ähnliche Ansätze, teilweise sogar im Browser. Grundsätzlich gilt aber auch hier: studiert die AGBs 😉 und überlegt welche Daten bzw. Bilder ihr in fremde Hände gebt.

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