Das Prynt Case verwandelt euer Smartphone in eine Polaroid Sofortbildkamera

Zu letzt stellte ich euch ein Case vor welches mehrere Linsen / Objektive beheimatet, davor eines mit einer Wärmebildkamera und APS-C Sensor, nun folgt ein Case mit eigenbautem Polaroid Sofortbild-Drucker. Scheint so als wäre den Ideen keine Grenzen gesetzt. Den Trend der Instand / Sofortbild Kameras konnte man auch auf der diesjährigen Photokina deutlich erkennen. Kein Wunder dass die Entwicklung nun weiter in diese Richtung geht.

Prynt Case mit Sofortbild-Drucker - Bild: Prynt

Prynt Case mit Sofortbild-Drucker – Bild: Prynt

Die meisten Sofortbildlösungen auf der Photokina konnten mich nicht wirklich überzeugen, aber das Prynt Case hat irgendwie etwas. Prynt existiert derzeit nur als Prototyp, aber das recht junge französische Startup hinter Prynt möchten im kommenden Jahr eine Kickstarter Kampagne starten um ihr Projekt voran zu bringen. Im Case haben ca. 10-30 Sofortbilder platz die jeweils mit ca. 20 cent zu Buche schlagen. Das Case wird mit ca. 100$ angesetzt, was in etwa 80€ entspricht. Ich könnte mir aber eher vorstellen dass der Preis 1:1 umgesetzt wird und das Case am Ende für 99€ erhältlich sein wird.

Ein weiteres nettes Feature der Prynt App ist eine Video Funktion, die einen kurzen Clip vor und nach dem Auslösen des Fotos aufnimmt. Hält man das fertige Foto im Anschluss vor die Kamera, so wird dieser Clip Bild in Bild abgespielt und man kann sich die Szene in der das Foto entstand noch mal Revue passieren lassen.

Prynt soll in der finalen Version mit allen Android und iPhone Smartphones kompatibel sein. Für übergroße Smartphones wie das iPhone 6 Plus oder das Galaxy Note werden Adapter bereitgestellt. Wie die Verbindung zwischen Case und Smartphone hergestellt wird ist mir allerdings noch etwas schleierhaft. In einem Interview spricht man von einem Lightning Adapter und auf der Homepage wird das Produkt ohne WLAN und Bluetooth beworben. Wie aber werden Android Smartphones mit dem Case gepaired die keinen Lightning Adapter besitzen und deren USB Port bei jedem Gerät an einer anderen Stelle sitzt? Eine Möglichkeit wäre hier möglicherweise NFC.

Hier ein Interview mit TechCrunch:

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