Sony: neuer 22-Megapixel Sensor für Smartphones vorgestellt

Schneller Autofokus, Bildstabilisator und kleine Bauweise zeichnen den IMX318 aus

Als Nachfolger des IMX230 kündigte Sony nun den IMX318 an.  Der IMX318 zeichnet sich durch seine besonders kleine Bauweise aus, weswegen er wohl hauptsächlich in Smartphones und Tablets Verwendung finden und für noch dünnere Geräte sorgen wird. Er verfügt über eine Auflösung von 22,3 Megapixeln und nimmt 4K Videos mit 30 Bildern die Sekunde auf. Ein besonderes Augenmerk liegt außerdem auf dem extrem schnellen Autofokus, der Objekte binnen 0,03 Sekunden scharf stellt. Vorausgesetzt die Lichtverhältnisse (min. 2.000 Lux) spielen mit.

Bild: Sony

Beispielbild – Bild: Sony

Die Auflösung und das 4K-Filmen unterscheiden den IMX318 nicht sonderlich vom Vorgänger, jedoch findet all dies nun auch einer deutlich kleineren Fläche von 1/2,6 Zoll (IMX230 = 1/2,3 Zoll) platz. Die Pixelgröße des IMX318 beträgt nur noch 1 Mikrometer. Die Bildqualität soll dies aber nicht beinträchtigen.

Hybrid-Autofokus für schnelles Fokussieren bei allen Lichtverhältnissen

Anders als beim IMX230 setzt man für den Autofokus nicht nur auf einen Phasenautofokus, sondern auf hybrides System aus Phasen- und Kontrastmessverfahren, denn jedes System hat seine Vor- und Nachteile je nach Lichtsituation. Der Phasenautofokus berechnet aus der Lage der einfallenden Lichtstrahlen die optimale Schärfe, was gegenüber dem herkömmlichen Kontrastautofokus ein deutliches Plus an Geschwindigkeit bringt.

3-Achsen-Digitalstabilisator für Videoaufnahmen

Zudem verfügt der IMX318 über einen digitalen 3-Achsen-Digitalstabilisator der vorrangig bei Videoaufnahmen für verwacklungsfreie Aufnahmen sorgen soll. Der Bildstabilisator kann Bewegungen um die X-, Y- und Z-Achse ausgleichen

Die Auslieferung des Sensors an die Hersteller soll ab Mai 2016 beginnen. Mit den ersten Geräten ist dann wohl frühestens Ende des Jahres zurechnen.

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